Terminkalender Weiterbildung

Terminkalender Weiterbildung

DATUM
KURS NAME
DAUER
BILDUNGSART
FACHBEREICH
KURS
01.04.2019 - 22.10.2019

Filmproduktion & Regie

6 Monate
Weiterbildung
FB FILM
WB4601
Details ▼

Beschreibung

In dieser Weiterbildung wird neben dem praktischen Projekt „Erstellen eines Kurzfilms“, das Basiswissen in Filmgeschichte, Filmrecht und Kalkulation, Dramaturgie und Drehbuch, Drehorganisation, Regieassistenz, Aufnahmeleitung, Script/Continuity etc. vermittelt.
Der filmhistorische Abriss wird im Zusammenhang mit der „Kleinen Dramaturgie“ erarbeitet werden, weil wir „Leuchttürme der Filmgeschichte“ in ihrer Wirkung studieren und gleichzeitig die Funktionsweise einiger „Tools“ zu verstehen versuchen und wichtiger Strukturpunkte, die eine dem Regisseur hilfreiche inhaltliche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Stoff gestatten.
Das Ziel des Seminars ist das Erstellen eines Kurzfilms in vorführbarer Qualität. Wichtig hierfür ist das realistische Verhältnis von Production Value, Budget und Ressourcen. Diese Ressourcen, gerade weil ein low– oder auch no-Budget-Film angestrebt wird, sind unverzichtbar für den Erfolg des Projektes. Drehbücher sollten vorhanden sein oder werden bis zum Dreh des Projektes erarbeitet und anschließend auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.
Gemeinsam wird bei zugelassenen Projekten versucht, das jeweilige Drehbuch zu optimieren. Neben der dramaturgischen Tätigkeit des Dozenten wird dabei das Spiegeln eine Rolle spielen, d.h. das konstruktive Kommentieren der Seminarteilnehmer untereinander. Ausgehend vom Drehbuch wird eine Produktionsstrategie entwickelt. Alle Schritte der Drehvorbereitung werden durchlaufen, wobei der verantwortliche Regisseur und der Produzent, unter der Ägide des Dozenten eine ästhetische Strategie entwickeln müssen, die die abstrakte Blaupause des Drehbuches optimal in die Ebene der Filmherstellung - und des Films selbst übersetzt. Vor allem das Casting, die Entwicklung eines Looks, die Locations, Kostüm, Maske und Probs sind dabei zentrale ästhetische Kategorien, so wie der Vorstopp, das Storyboard, Szenenvorbereitung, ein guter Drehplan und die Auflösung unverzichtbare Elemente der Vorbereitung sind. Denn: Je besser ein/e Regisseur/in vorbereitet ist, desto besser kann sie/er improvisieren.
Die Arbeit mit dem Schauspieler ist essentiell für ein erfolgreiches Filmprojekt, genauso aber muss der organisatorisch-technische Apparat geführt und motiviert werden. Klarheit, die Pace, der Modus sollen in vorbereitenden Übungen und in Proben mit Schauspielern geübt werden, bevor es am Set Ernst wird.
In der Post wird deutlich, dass der Film – oft jenseits der ursprünglichen Intentionen – neu entsteht, hier spielen Rhythmus, Musikalität, Gefühl für die Emotionalität der Tonspur und der richtige Mix aus Beharrlichkeit und Durchlässigkeit eine wichtige Rolle.
Schließlich ist es beim fertigen Film wichtig, Wege zu finden, um ihn einem möglichst breiten Publikum zu präsentieren.

Lehrinhalt und Studienverlauf

– Filmhistorischer Abriss
– Kleine Dramaturgie
– Rechtliche Rahmen der Filmproduktion
– Basiswissen Kalkulation
– Arbeit mit Drehsoftware
– Wer hat welche Aufgabe am Set und Off-Set? Ansagenetikette
– Basiswissen Technik am Set
– Basiswissen Postproduction workflows
– Übungen: Auszüge und Vorstopps
– Am Set: Drehorganisation, Partnerbereiche, Gewerke und Kooperation
– Den Überblick behalten: Script/Continuity
– Den Überblick behalten: Gruppendynamische Prozesse, Schauspieler-Handling, Moderieren von Konflikten
– Kleine Schauspielerführung: Komparserie, Second Unit
Drehbuchbesprechung, Optimierung: Kürzen, Audiovisuell statt dialogisch: „Show don’t tell“. Mit der Zuschauererwartung spielen: Wenden / Möglichkeiten der low-budget Produktion – „Fiktion in dokumentarischen Situationen“. / Möglichkeiten des Prosumer-Workflows / Auszüge / Drehplanung / Casting / Abschließende Teamfindung / Storyboard und Auflösung / Finden des „Looks“ / Locations / Schauspielerführung / Der Dreh – Finden des Modus / Die „Post“ – der Film entsteht neu / Ansätze der (guerillamäßigen) Verwertung

01.04.2019 - 21.10.2019

TONASSISTENT

6 Monate
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1601
Details ▼

Beschreibung

TONASSISTENTEN wirken bei der technischen Vorbereitung und Durchführung von Aufnahmen im Fernseh- oder Tonstudio, vor Ort bei Live-Übertragungen oder der Einrichtung und Bedienung von Beschallungsanlagen in der Veranstaltungstechnik mit. Die Aufgabe des TONASSISTENTEN besteht hier insbesondere in der Verkabelung und Bedienung von Mikrofonen, Mischpulten, Outboard-Geräten und der anschließenden Postproduktion.
Bei ENG-Produktionen (Electronic News Gathering) sorgt der Tonassistent mit dem Mikrofon an der Tonangel oder mit Hilfe von Ansteckmikrofonen und dem portablen Tonmischer für die hochwertige Aufnahme des Tons auf die Kamera. Bei Film- und Fernsehproduktionen arbeitet der Tonassistent eng mit dem Tonmeister und Kameramann zusammen und ist für die Aufnahme der Dialoge der Schauspieler zuständig. In der Regel ist der TONASSISTENT der ausführende Boom Operator (Tonangeln) und ist ständig um die optimale Mikrofonplatzierung und Aufnahmequalität bemüht. Der TONASSISTENT führt das Mikrofon mit der Tonangel, um den Signalquellen bei ihren Bewegungen zu folgen, ohne das Mikrofon im Bild sichtbar werden zu lassen. Hierfür ist viel Erfahrung notwendig und gute Tonassistenten, bzw. Boom Operator sind gut gebucht. Beim Film ist Teamfähigkeit und eine intuitive und schnelle Auffassungsgabe Voraussetzung.
Die Aufnahme von NUR TON Aufnahmen, wie z.B. Geräuschen und Atmos, gehört ebenfalls zu den Aufgaben des TONASSISTENTEN.
Der Tonassistent verfügt außerdem über die elementaren Fähigkeiten Tonaufnahmen digital in der DAW mit dem Computer zu editieren, mit Effekten zu versehen und eine Tonmischung zu erstellen.
Die Ausbildung entspricht dem Toninhalt des IHK Berufsbildes Mediengestalter in Bild und Ton, ergänzt um weiterführende Audio-Inhalte.
Bei der Weiterbildung TONASSISTENT/IN ist ein individueller Einstieg, unabhängig von den genannten Startterminen, möglich. Dies wird individuell mit der Studienberatung besprochen.

Lehrinhalt und Studienverlauf

Einführung Audiobranche / Grundlagen der Akustik / Hörphysio- und Psychologie / Raumakustik / Tonstudio Einführung / Geschichte Audiotechnik und Medienformate / Analoge Audio- und Studiotechnik / DAW Funktion und Konfiguration / Digitale Audio- und Studiotechnik / ENG, Foley, Film und Field Recording / Veranstaltungstechnik / Audio Pegel, Kontrollinstrumente, Broadcastnormen, technische Richtlinien / Mikrofon Technik und Stereofonie Verfahren / Mikrofon- und Aufnahmepraxis / Digital Audio Editing / Film Post Produktion / Audiobearbeitung im Detail, EQ, Dynamics, Hall und andere Effekte / MIDI, Controller und Editing / Sampler, Synths, Virtual Instruments / Avid Audio PRO TOOLS / Steinberg CUBASE / Musik und Harmonielehre

08.04.2019 - 18.04.2019

Filmtonkonzepte & Filmanalyse

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1009
Details ▼

Beschreibung

Traditionell wird die Wirkung der auditiven Ebene beim Film unterschätzt. Dabei sind Musik und Soundebene zu mind. 70% für die emotionale Wirkung einer audiovisuellen Struktur wie dem Film zuständig und ermöglichen es, dem der Oberfläche der Dinge verhafteten Bild ,„Innere Realitäten“ abzuringen.
In Fortführung des Seminars „Tondramaturgie und Tonwirkung“ sollen grundlegend unterschiedliche Ansätze des Sounddesigns und des Musikeinsatzes speziell im Film bewusst gemacht werden.
Dazu gehören auch eine Erklärung der psycho-physiologischen Vorgänge beim Hören, die „Wurzel“ des Hörens, sowie die Klärung von Grundbegriffen wie z.B.„cross modal illusions“ und die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Filmmusik, insbesondere der Einfluß der Avantgarde auf die Filmmusikentwicklung.
Mit Filmbeispielen und anhand von unterschiedlichen Sounddesign-Ansätzen soll die Bandbreite auditiver Gestaltung illustriert werden. Schließlich sollen die Sounddesign-Strategien von Barbara Flückiger analysiert und ihre Gültigkeit bei den Filmbeispielen nachgewiesen werden.
In einem Projekt sollen die verschiedenen Erkenntnisse angewandt und auf Ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Das affektive Gedächtnis und andere physiopsychologische Aspekte des Hörens
- Die Kategorien Paulis, On und Off-Musik
- Kuleshow’s Schnittexperiment von Enjott Schneider auf Musik übertragen
- Die Funktion von Titelmusik
- Aspekte der Filmmusikgeschichte für die heutige Arbeit
- Cross Modal Illusions als Basis von Sounddesign
- Protagonisten des Sounddesigns I, Walter Murch, Musique concrete, „Musik wird Sounddesign, Sounddesign wird Musik“ anhand „THX 1138“
- Die Reihe „Melodie, Motiv und Klang“ anhand von Coppolas „THE CONVERSATION“
- Protagonisten des Sounddesigns II, die analogen Soundexperimente von Ben Burtt anhand von „STAR WARS IV“
- „Innere“ und „Äußere“ Realität und „Score und „Konserve“ anhand von Kubricks „SHINING“
- Flückigers Protokoll. Das Geflecht von Auditiver Ebene entwirren
- Sounddesign und Filmmusik im Dokumentarfilm anhand von „SEARCHING FOR SUGARMAN“
- Exkurs: Die synästhetische Wirkung von Tönen und Bildern anhand von Musikvideos und Musikfilmen
- Sound und Musik im Digitalen Film anhand von „GRAVITY“
- Verweigerung von traditionellem Filmmusikeinsatz, die auditiven Konzepte von Tarkowskij, Clouzot und Bresson
- Diskussion und Feedback zu den Projektarbeiten

08.04.2019 - 18.04.2019

Steinberg CUBASE

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1001
Details ▼

Beschreibung

Seit mehreren Jahrzenten ist „Steinberg“ ein Markenname in Bezug auf Software im professionellen Audiobereich. Steinbergs DAWs „Cubase“ und „Nuendo“ sind unter Musikern, Sounddesignern und Toningenieuren weit verbreitet und beliebt.
Die aktuellen Versionen machen klar, dass diese Programme weiter zukunftsträchtig entwickelt werden, was man unter anderem in Bezug auf die Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten über eine App für Tablet-PCs gut erkennen kann.
Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, Anwendern von Cubase ihr Wissen zu vertiefen und grundlegende und erweiterte Kenntnis über „Nuendo“ zu erlangen.
Es werden alle Bereiche der professionellen Audiobearbeitung angesprochen: Aufnahme; Mixing / Postproduktion für reine Musikproduktion und Filmton; Midi-Programming für Musiker und Sounddesigner und vieles mehr. Anhand von Beispielen direkt aus der Praxis werden die erlernten Fähigkeiten ausprobiert und gefestigt.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Funktionen und Details der Programmeinstellungen, Programmoberfläche, Projektfester, Inspector
- Arbeiten mit Einzelspur- und Mehrspuraufnahmen in Cubase, hilfreiche Hinweise zur Arbeitserleichterung, wie z.B. Programmieren von Shortcuts u.ä., Vorstellung der App „Cubase iC Pro“ und deren Anwendung im Recording Prozess
- Audiobearbeitung im Detail – Einzelspuren und Mehrspurbearbeitung, Audioquantisierung von Einzel- und Mehrspur Audio in Cubase; Comping Tool bei Stacked Audio usw.
- Mixorganisation von umfangreichen Projekten in Cubase anhand eines Songmix Beispiels, Mixerfenster im Detail und effiziente Nutzung von Programmfunktionen, wie z.B. Automation.
- Alle Funktionen des Key Editors für Midi Programmierung mit Software Instrumenten, spezielle Cubase-eigenen Specials wie Expression Maps und Note Espressions
- Anwendung der Midi Funktionen in einem Transkriptionsprojekt mit anschließender gemeinsamer Auswertung
- Filmvertonung in Cubase – erweiterte Funktionen im Programm und arbeiten mit eventbasierter Effektbearbeitung
- Arbeiten an einem Animationsfilm in Cubase mit Musik und Sounddesign
- gemeinsame Ergebnisauswertung des Animationsfilmprojekts mit ergänzenden Hinweisen zur Arbeitsweise in Cubase
- schriftliche Abschlussprüfung der Weiterbildung und Auswertung des Kurses

15.04.2019 - 18.04.2019

Broadcastnormen und techn. Richtlinien der Audioproduktion

1 Woche
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1004
Details ▼

Beschreibung

Bei jeder professionellen Audioproduktion ist die Kontrolle der Spitzenpegel, der Lautheit, der Loudness Units, sowie des Stereo oder Surround Bildes essentiell wichtig.
Bei Produktionen für Broadcast jeder Art, wie z.B. TV, Rundfunk und Radio, sind die jeweiligen Pflichtenhefte der Anstalten zu beachten. Aber auch jede andere professionelle Produktion, ob Film, Musik, digitale Kanäle etc. benötigt genaue Kontrolle und Aufmerksamkeit bezüglich der Pegel, Lautheit und des Panoramas.
Diese Weiterbildung richtet sich an alle diejenigen, die professionelle Audioproduktionen erstellen möchten.
Inhalte dieser Weiterbildung sind insbesondere neben den Grundlagen der Dynamik, der Pegelberechnung, den Aussteuerungs- und Pegelinstrumenten und der Beurteilung von Stereo und Surround Signalen, die aktuellen Anforderungen von Audioproduktionen durch die Spezifikationen von Medien und Medienkanälen.
Die Kenntnisse dieser Grundlagen zu dB, Pegel und Phase, sowie die entsprechenden Normen, sind essentiell wichtig um die optimale Lautstärke einer Audio Produktion zu erreichen.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Original-, System- und Programmdynamik, Aussteuerung und Pegeln, Noisefloor, Footroom, Headroom, Clipping
- Aussteuerungsinstrumente Eigenschaften und Charakteristika, Peak und VU Meter, PPM, QPPM und SPPM, RMS, AES 17, EBU R128 LUFS, Korrelationsgradmesser, Stereosichtgerät
- dB, dBu, dBv, dBr, dBFS, Logarithmus, Exponentialfunktion, Pegelberechnungen, Pegelmessung
- Absoluter und Relativer Spannungspegel, Bezugspegel, Studiopegel, Pegelton
- Analoge und Digitale Vollaussteuerung nach EBU/ARD/ZDF Rundfunknorm, Technische Richtlinien und Pflichtenhefte
- Dynamikumfang verschiedener Übertragungs- und Speichermedien, Peak und RMS Werte verschiedener Medienformate
- Internationale Pegel Normen und Messinstrumente
- Loudness War und Beispiele

06.05.2019 - 17.05.2019

Film Post Pro

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1006
Details ▼

Beschreibung

Den Teilnehmern wird das Audiomaterial eines Fernsehfilms zur Verfügung gestellt. Dies beinhaltet den Videoschnitt nach der Abnahme durch die Produktionsfirma, den Tonexport vom Schnitt als AAF und sämtliche Tonrohdaten (alle Töne vom Dreh). Beispielhaft wird der Umgang mit dem vorhandenen Material erklärt und praktisch umgesetzt.
Es wird der Umgang mit den Fieldrekorderspuren und den Tonberichten des Settonmeisters erklärt und praktisch umgesetzt. Hierbei wird auf Probleme mit den vorhandenen Tönen eingegangen (Phasenverschiebungen, Versatz zwischen Angel und Ansteckern). Es wird der Dialogschnitt, das anschließende Sounddesign und die Vorbereitung auf die Mischung beigebracht.
Der Kurs ist an fortgeschrittene Teilnehmer gerichtet, die Erfahrung im Arbeiten mit DAW´s (Nuendo/Cubase oder Pro Tools haben)
Der Kurs ist als Praxisseminar angelegt. Es wird die Berufsperspektive des Sounddesigners in allen Schritten vorgestellt. Nach der Einführung in die Thematik wird mit der DAW gearbeitet, es wird ein Template angelegt (Busse, Ordner, PlugIns in den Kanalzügen) und ein Teil des Films komplett vertont. Die Teilnehmer werden individuell betreut. Die verschiedenen Arbeitsschritte werden mit den einzelnen Teilnehmern angehört und anhand von Beispielen optimiert.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Arbeitsfeld Sounddesign für Fernsehproduktionen, Definition und Bedeutung
- Materialliste: NT´s, NS´s, Drehtöne, Darstellerliste, Tonprotokolle, Synchronwünsche
- Foleylisten erstellen (Der Arbeitsbereich des Geräuschemachers/Foley Artist),
- Austauschformate OMF, AAF, MFX, Vor und Nachteile
- Timecode
- Projekt einrichten: Busse, Ordner, PlugIns , Szenenmarker
- Dialogschnitt, Pegel, Spurbelegung, Umgang mit den Drehtönen, Klangoptimierung , Vorstellung der wichtigsten PlugIns zur Bearbeitung (Denoising, Decrackle, Declick, EQ)
- O-Toncheck (was muss wegen schlechten Bedingungen beim Dreh nachsynchronisiert werden) und Synchronliste erstellen,
- Synchron: Vorstellung der aktuellen Takersysteme (Importformate), Vorstellung des Takersystems in Steinberg NUENDO
- Sounddesign, Arbeiten mit Soundarchiven, Suchkriterien, Arbeiten mit der Mediabay in Cubase
- Arbeiten mit Hall Plugins (Vorstellung von Audioease Altiverb und Steinberg Reverence)
- IT-Banderstellung
- Mischen nach EBU 128 (Herangehensweise, Parameter, Tools zur nachträglichen Normalisierung der Mischung)

13.05.2019 - 24.05.2019

EB, ENG und Field Recording

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1005
Details ▼

Beschreibung

Die Leistung der/s TonassistentInnen bei der Tonaufnahme wird unterschätzt. Der/die TonassistentIn zu mind. 70% für eine gelungene Tonaufnahme verantwortlich.
Grundbegriffe der Set-Arbeit, die Abläufe, Ansagen, Einstellungsgrößen und Spezialbegriffe werden als Basiswissen vermittelt, bevor man sich der praktischen Arbeit zuwendet. Auch wird mit Material- & Technikkunde ein verantwortungsvoller Umgang mit Technik gewährleistet.
Der praktische Teil beginnt mit Montage von Angel, Mikrophon und Kabel, mit der Zugentlastung und dem handling der Segmente. Wichtig ist die richtige Hand- und Körperhaltung, um z.B. Griffgeräusche zu vermeiden. Ebenso werden das Vermeiden von Schatten, Spiegelungen und das Bewegen mit Angel geübt. Schließlich wird mit Spielfilmszenen und in Dok-Sequenzen die Tonarbeit onset geübt.
Dabei spielt das Schwenken, die Fahrt, das Visieren und das „Pegeln an der Angel“, eine besondere Rolle. Um eine Drehsituation zu simulieren, wird bald eine Kamera involviert. Auch der Einsatz im Außenbereich wird geübt, sowie Kabelsicherung und das Vorgehen zur Tonoptimierung. In Feedbackphasen soll gelernt werden, die Qualität einer Tonaufnahme zu beurteilen.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Einstellungsgrößen vom „Detail“ zur „Supertotalen“
- Abläufe am Set, Begriffe vom Set von „Nurton“ bis „Atmo“
- Kleine Einführung Mikrofontechnik, Kondensator vs. Dynamische Bauformen
- Kleine Einführung in stereophonische Techniken, Intensitäts- vs. Laufzeitstereophonie
- Aufbau der Tonangel mit „Zugentlastung“ bis Einstellung der Angel-Segmente
- Kabelführung, Hand- und Körperhaltung beim Ton-Angeln
- Schwenken und Fahrten
- Mögliche Fehlerquellen beim Angeln am Set
- Erste Aufnahmen, Pegelübungen
- „Pegeln mit der Angel“
- Aufnehmen mit der Kamera, Ansagen üben, „Auf Kante Visieren“
- Wichtigkeit von Nurtönen und Atmos
- Beurteilung und Diskussion der gemachten Aufnahmen

Dozent

Torsten Löhn

Dozentenbeschreibung

Torsten Löhn hat nach seinem Filmwissenschafts- und Kunstgeschichtsstudium an der dffb Regie und Drehbuch studiert. Er hat mit PAULE UND JULIA einen Kinospielfilm gedreht, für ZDF und SAT1 Regie geführt und mit AM GLEIMTUNNEL als Produzent & Regisseur einen Dokfilm ins Kino gebracht. Seit 2010 ist er ausgebildeter Dramaturg.

13.05.2019 - 24.05.2019

Veranstaltungstechnik

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1003
Details ▼

Beschreibung

Über die Vermittlung von Grundlagen (Akustik, Schallausbreitung, Mikrofonierung, Mischung) der Akustik und Elektroakustik hinaus unterstützt das Seminar die Teilnehmer in ihrer Beurteilungsfähigkeit bei der richtigen Wahl und der fachlichen Verwendung von Komponenten einer Beschallungsanlage u. a. der Mikrofontechnik • der Lautsprecher • der Signalführung • der verschiedenen Mischpulte und der Effekte.
Die Teilnehmer verstehen die Architektur und Systematik von Mischpulten. Sie erschließen sich das Wissen um den typischen Signalfluss eines Audiosignals und können diesen in der Praxis nachvollziehen. Sie entwickeln ein Grundverständnis für die raumakustischen Verhältnisse von Konzertstätten und erlangen ein kritisches Verständnis für das Abstrahlerhalten von Lautsprechern.
Die Teilnehmer erschließen sich das Wissen des Zusammenwirkens von Direktschall (einer musikalischen Quelle), ersten Reflektionen sowie des Diffusfelds.Sie verstehen die Grundlagen der Lautsprechertechnik, lernen diese in spezifischen Situationen anzuwenden, erlangen fundierte Kenntnis über die Mikrofonierung der gängigen Instrumente und können diese für Live-Abnahmen anwenden:
In einer intensiven Praxiseinheit sind die Teilnehmer aufgefordert das theoretisch erworbene Wissen praktisch umzusetzen und werden in die Lage versetzt eine Beschallung mit einer Klein-PA-Anlage in eigener Regie durchzuführen.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Historische Beschallungstechnik
- Die Komponenten einer Beschallungsanlage
- Mischpult-Konzepte
- Konventionelle Lautsprecher vers. Line-Array
- Lautsprecher für Beschallungszweck
- Grundlagen Raumakustik
- Anpassung der PA-Lautsprecher an die räumlichen Gegebenheiten
- Arten der Beschallung – Planung/Konzeption
- Konfiguration von Lautsprechersystemen: Controller, Software etc.G35
- Monitoring
- Mikrofonauswahl und Positionierung
- Durchsichtiger und druckvoller Mix durch Klangbearbeitung
- Schutzmaßnahmen, Arbeitsschutz und Unfallverhütungsvorschriften
- Lärm Immissionsschutz
- Praxiseinheit in einem Live-Club

11.06.2019 - 21.06.2019

Fortbildung Broadcast: Console Lawo mc²56 mkII

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1008
Details ▼

Beschreibung

Das LAWO mc² 56 MKII ist eine fester Standard im Markt - sowohl bei der Formel 1, den Fußball-Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen als auch bei Studio-und Ü-Wagen-Produktionen. Dabei werden gerade Produktionen im Surround Sound im Broadcasting-Bereich immer wichtiger. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zum einen faszinierende Klangerlebnisse für ein Publikum, das beim Home-Entertainment immer stärker auf eine exzellente Technik setzt. Zum anderen bietet der Surround Sound eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, welche Toningenieuren neue kreative Freiheiten bei Musik- und Wortproduktionen eröffnen.
Dabei besitzt das neue LAWO mc² 56 MKII zahlreiche innovative Features für spannende Soundkulissen. Zum Beispiel den Plug-in-Server, der es erlaubt, in Echtzeit mit den unterschiedlichsten Klangfarben zu arbeiten. Oder die vollkommene Portabilität aller Daten, dank der ganze Produktionen zwischen den mc²-Pulten beliebig transferiert werden können. Oder die umfassende Netzwerkfähigkeit, die das LAWO mc² 56 MKII zu einem Tool macht, das sowohl für heutige als auch zukünftige Anforderungen bestens gerüstet ist. So lassen sich mit den mc²-Pulten und der Nova 73 HD auch anspruchsvollste Sendekomplexe einrichten. Konkret heißt das: 16 Pulte und Kreuzschienen können miteinander verlinkt und via Netlinks (MADI, ATM, AES oder Analog Audio) zu einem großen Routingsystem verbunden werden. I / O Ressourcen lassen sich dabei völlig frei innerhalb der vernetzen Systeme verteilen und lokale Quellen und Senken können mit nur einem Knopfdruck freigegeben werden. Als Konsequenz arbeitet der Anwender nicht nur mit einem singulären Mischpult, sondern hat Zugriff auf alle Parameter des Netzwerks und kann so einen ganzen, umfassenden Audio-Komplex steuern.
Aber auch die Vorteile seiner intuitiven Bedienung zeigen sich in hektischen Live-Situationen. Das Design-Konzept „Form follows Function“ des mc² 66 hat den täglichen Umgang mit dem Mischpult deutlich erleichtert. Die Maxime der Bedienphilosophie ist es, dass Anwender sich jederzeit schnell orientieren können.
Wer sich für eine Ausbildung an einem Mischpult der mc²-Serie entscheidet, entscheidet sich auch für Zukunftssicherheit. Ziel dieser Fortbildung ist es, den Anwender mit den Grundlagen und Features des LAWO mc² 56 MKII vertraut zu machen.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Bedienfeld
- Signalverarbeitung
- Kreuzschiene
- Loudness Metering
- Plugin Server
- Statische und dynamische Automation
- Schnittstellen
- Synchronisation
- Redundanzen
- Steuerung
- Externe Steuersysteme
- Fernwartung

Dozent

Sven Liesegang
11.06.2019 - 12.07.2019

Sound Branding – Akustische Markenführung

1 Monat
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1101
Details ▼

Beschreibung

Wer kennt nicht die berühmten fünf Töne des Telekom Sound Logos?
Sound Branding ist omnipräsent und kann als Tool des erfolgreichen Markenaufbaus und der Markenführung höchst effizient eingesetzt werden.

Daher ist Sound Branding eine Chance für Komponisten/Sound Designer, denen sich durch viele Einsatzmöglichkeiten in der Werbung ein weiteres Betätigungsfeld bietet.

Im Rahmen des Kurses wird gezeigt, wie die Entwicklung eines Sounds, der zur Marke passt, funktioniert. Schließlich wird demonstriert, wo und in welcher Form der fertige Sound eingesetzt werden kann. Die Teilnehmer lernen hierbei die Elemente des Sound Brandings, wie Audio Logo, Brand Music etc. kennen. Verdeutlicht wird dies mit Hilfe von zahlreichen Beispielen aus der Praxis.

Warum Sound ein idealer „Markenbotschafter“ ist und schon immer war, wird anhand eines Theorieteils zu Wahrnehmung bzw. dem kulturhistorischem Kontext erklärt.

Im praktischen Teil „Hands on“ können die Teilnehmer unter Anleitung selbständig ein eigenes Sound Branding für eine vorgegebene, oder selbstgewählte Marke entwickeln. Hierbei wird beim Sounddesign, Mixing und Mastering Hilfestellung geleistet.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Wahrnehmung Sinne/Ohr
- Vom „Urklang“ zum Sound der modernen Industriegesellschaft
- Wirkung von Musik
- Marke, Markenaufbau, Markenführung
- Sound Branding: Was heißt das?
- Sound Branding: Geschichte
- Sound Branding: Prozess
- Sound Branding: Elemente
- Stimme & Stimmbearbeitung
- Sound Branding: Cases
- Einsatz von Audio Branding in TV, Radio, online etc.
- Sound Branding: Companies
- Recht: Hörmarke
- Recht: Urheber, Leistungsschutz
- GEMA, GVL

11.06.2019 - 21.06.2019

Veranstaltungstechnik

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1003
Details ▼

Beschreibung

Über die Vermittlung von Grundlagen (Akustik, Schallausbreitung, Mikrofonierung, Mischung) der Akustik und Elektroakustik hinaus unterstützt das Seminar die Teilnehmer in ihrer Beurteilungsfähigkeit bei der richtigen Wahl und der fachlichen Verwendung von Komponenten einer Beschallungsanlage u. a. der Mikrofontechnik • der Lautsprecher • der Signalführung • der verschiedenen Mischpulte und der Effekte.
Die Teilnehmer verstehen die Architektur und Systematik von Mischpulten. Sie erschließen sich das Wissen um den typischen Signalfluss eines Audiosignals und können diesen in der Praxis nachvollziehen. Sie entwickeln ein Grundverständnis für die raumakustischen Verhältnisse von Konzertstätten und erlangen ein kritisches Verständnis für das Abstrahlerhalten von Lautsprechern.
Die Teilnehmer erschließen sich das Wissen des Zusammenwirkens von Direktschall (einer musikalischen Quelle), ersten Reflektionen sowie des Diffusfelds.Sie verstehen die Grundlagen der Lautsprechertechnik, lernen diese in spezifischen Situationen anzuwenden, erlangen fundierte Kenntnis über die Mikrofonierung der gängigen Instrumente und können diese für Live-Abnahmen anwenden:
In einer intensiven Praxiseinheit sind die Teilnehmer aufgefordert das theoretisch erworbene Wissen praktisch umzusetzen und werden in die Lage versetzt eine Beschallung mit einer Klein-PA-Anlage in eigener Regie durchzuführen.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Historische Beschallungstechnik
- Die Komponenten einer Beschallungsanlage
- Mischpult-Konzepte
- Konventionelle Lautsprecher vers. Line-Array
- Lautsprecher für Beschallungszweck
- Grundlagen Raumakustik
- Anpassung der PA-Lautsprecher an die räumlichen Gegebenheiten
- Arten der Beschallung – Planung/Konzeption
- Konfiguration von Lautsprechersystemen: Controller, Software etc.G35
- Monitoring
- Mikrofonauswahl und Positionierung
- Durchsichtiger und druckvoller Mix durch Klangbearbeitung
- Schutzmaßnahmen, Arbeitsschutz und Unfallverhütungsvorschriften
- Lärm Immissionsschutz
- Praxiseinheit in einem Live-Club

17.06.2019 - 28.06.2019

Avid PRO TOOLS

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1002
Details ▼

Beschreibung

AVID Pro Tools hieß nicht umsonst in seiner ersten Version SOUND DESIGNER. Musikproduktion, Filmmischung und eben klassisches Sounddesign sind – vor allem für US-Amerikanische Kundschaft – ohne Pro Tools nicht denkbar.
Nicht zuletzt durch die DSP – gestützte Audiobearbeitung von Pro Tools HD war Pro Tools immer ein bisschen anders als die anderen DAWs. Der Kurs geht zunächst auf die Geschichte und Besonderheiten des Programms ein, seine Besonderheiten und die verschiedenen Software-Versionen (Pro Tools / Pro Tools HD) inklusive der dazugehörigen Hardware ein.
Anhand von praxisnahen Übungen werden der Umgang mit Audio-, Midi- und Sessiondaten unter Anleitung erlernt. Dabei liegt der Fokus vor allem auf den Hauptanwendungsgebieten von Pro Tools, also dem schnellen und übersichtlichen Verwalten, Aufnehmen und Editieren von Audiomaterial und dem Erstellen von Tonmischungen.
Unter Verwendung vorliegender Multitrack-Recordings werden die Organisation von Audioeffekten, die Automation und das Routing (Effektbeschickung, Mix-Groups, VCA-Groups) anschaulich erklärt und selbsttätig geübt.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Bedeutung und Geschichte der Software
- Kennenlernen der Menüstruktur und des EDIT- bzw. MIX-Fensters
- Beschreiben der EDIT-Modes (Shuffle, Slip, Spot, Grid) inklusive der möglichen Kombinationen, und der Tools (Trim, Separate, Grabber u.a. )
- Editieren und Verwalten von Audioclips (Import/Export, Clip Menü, Workspace, Task Manager, Elastic Audio, Audiosuite)
- Mix / Edit Groups
- Spezialfenster (Memory Locations, Beat Detective, Time Operations u. a.)
- Routing und Mixing in Pro Tools anhand eines bestehenden Multitrack-Recordings
- Durchführung einer Audioaufnahme in Pro Tools, unter Verwendung von Playlists und der verschiedenen Aufnahmemodi (Quickpunch, Loop Recording, Auto Input/All Input)
- Aufnehmen und Editieren von MIDI-Daten mit Pro Tools, Benutzung von SoftwareInstrumenten
- Bouncen von Tonmischungen, Verwaltung von Session-Dateien, AAF-Export
- Voreinstellungsmenü: Sinnvolle Einstellungen für verschiedenste Anwendungen

08.07.2019 - 19.07.2019

EB, ENG und Field Recording

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1005
Details ▼

Beschreibung

Die Leistung der/s TonassistentInnen bei der Tonaufnahme wird unterschätzt. Der/die TonassistentIn zu mind. 70% für eine gelungene Tonaufnahme verantwortlich.
Grundbegriffe der Set-Arbeit, die Abläufe, Ansagen, Einstellungsgrößen und Spezialbegriffe werden als Basiswissen vermittelt, bevor man sich der praktischen Arbeit zuwendet. Auch wird mit Material- & Technikkunde ein verantwortungsvoller Umgang mit Technik gewährleistet.
Der praktische Teil beginnt mit Montage von Angel, Mikrophon und Kabel, mit der Zugentlastung und dem handling der Segmente. Wichtig ist die richtige Hand- und Körperhaltung, um z.B. Griffgeräusche zu vermeiden. Ebenso werden das Vermeiden von Schatten, Spiegelungen und das Bewegen mit Angel geübt. Schließlich wird mit Spielfilmszenen und in Dok-Sequenzen die Tonarbeit onset geübt.
Dabei spielt das Schwenken, die Fahrt, das Visieren und das „Pegeln an der Angel“, eine besondere Rolle. Um eine Drehsituation zu simulieren, wird bald eine Kamera involviert. Auch der Einsatz im Außenbereich wird geübt, sowie Kabelsicherung und das Vorgehen zur Tonoptimierung. In Feedbackphasen soll gelernt werden, die Qualität einer Tonaufnahme zu beurteilen.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Einstellungsgrößen vom „Detail“ zur „Supertotalen“
- Abläufe am Set, Begriffe vom Set von „Nurton“ bis „Atmo“
- Kleine Einführung Mikrofontechnik, Kondensator vs. Dynamische Bauformen
- Kleine Einführung in stereophonische Techniken, Intensitäts- vs. Laufzeitstereophonie
- Aufbau der Tonangel mit „Zugentlastung“ bis Einstellung der Angel-Segmente
- Kabelführung, Hand- und Körperhaltung beim Ton-Angeln
- Schwenken und Fahrten
- Mögliche Fehlerquellen beim Angeln am Set
- Erste Aufnahmen, Pegelübungen
- „Pegeln mit der Angel“
- Aufnehmen mit der Kamera, Ansagen üben, „Auf Kante Visieren“
- Wichtigkeit von Nurtönen und Atmos
- Beurteilung und Diskussion der gemachten Aufnahmen

Dozent

Torsten Löhn
02.09.2019 - 13.09.2019

Steinberg CUBASE

2 Wochen
Weiterbildung
FB AUDIO
WB1001
Details ▼

Beschreibung

Seit mehreren Jahrzenten ist „Steinberg“ ein Markenname in Bezug auf Software im professionellen Audiobereich. Steinbergs DAWs „Cubase“ und „Nuendo“ sind unter Musikern, Sounddesignern und Toningenieuren weit verbreitet und beliebt.
Die aktuellen Versionen machen klar, dass diese Programme weiter zukunftsträchtig entwickelt werden, was man unter anderem in Bezug auf die Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten über eine App für Tablet-PCs gut erkennen kann.
Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, Anwendern von Cubase ihr Wissen zu vertiefen und grundlegende und erweiterte Kenntnis über „Nuendo“ zu erlangen.
Es werden alle Bereiche der professionellen Audiobearbeitung angesprochen: Aufnahme; Mixing / Postproduktion für reine Musikproduktion und Filmton; Midi-Programming für Musiker und Sounddesigner und vieles mehr. Anhand von Beispielen direkt aus der Praxis werden die erlernten Fähigkeiten ausprobiert und gefestigt.

Lehrinhalt und Studienverlauf

- Funktionen und Details der Programmeinstellungen, Programmoberfläche, Projektfester, Inspector
- Arbeiten mit Einzelspur- und Mehrspuraufnahmen in Cubase, hilfreiche Hinweise zur Arbeitserleichterung, wie z.B. Programmieren von Shortcuts u.ä., Vorstellung der App „Cubase iC Pro“ und deren Anwendung im Recording Prozess
- Audiobearbeitung im Detail – Einzelspuren und Mehrspurbearbeitung, Audioquantisierung von Einzel- und Mehrspur Audio in Cubase; Comping Tool bei Stacked Audio usw.
- Mixorganisation von umfangreichen Projekten in Cubase anhand eines Songmix Beispiels, Mixerfenster im Detail und effiziente Nutzung von Programmfunktionen, wie z.B. Automation.
- Alle Funktionen des Key Editors für Midi Programmierung mit Software Instrumenten, spezielle Cubase-eigenen Specials wie Expression Maps und Note Espressions
- Anwendung der Midi Funktionen in einem Transkriptionsprojekt mit anschließender gemeinsamer Auswertung
- Filmvertonung in Cubase – erweiterte Funktionen im Programm und arbeiten mit eventbasierter Effektbearbeitung
- Arbeiten an einem Animationsfilm in Cubase mit Musik und Sounddesign
- gemeinsame Ergebnisauswertung des Animationsfilmprojekts mit ergänzenden Hinweisen zur Arbeitsweise in Cubase
- schriftliche Abschlussprüfung der Weiterbildung und Auswertung des Kurses

07.10.2019 - 03.04.2020

Filmproduktion & Regie

6 Monate
Weiterbildung
FB FILM
WB4601
Details ▼

Beschreibung

In dieser Weiterbildung wird neben dem praktischen Projekt „Erstellen eines Kurzfilms“, das Basiswissen in Filmgeschichte, Filmrecht und Kalkulation, Dramaturgie und Drehbuch, Drehorganisation, Regieassistenz, Aufnahmeleitung, Script/Continuity etc. vermittelt.
Der filmhistorische Abriss wird im Zusammenhang mit der „Kleinen Dramaturgie“ erarbeitet werden, weil wir „Leuchttürme der Filmgeschichte“ in ihrer Wirkung studieren und gleichzeitig die Funktionsweise einiger „Tools“ zu verstehen versuchen und wichtiger Strukturpunkte, die eine dem Regisseur hilfreiche inhaltliche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Stoff gestatten.
Das Ziel des Seminars ist das Erstellen eines Kurzfilms in vorführbarer Qualität. Wichtig hierfür ist das realistische Verhältnis von Production Value, Budget und Ressourcen. Diese Ressourcen, gerade weil ein low– oder auch no-Budget-Film angestrebt wird, sind unverzichtbar für den Erfolg des Projektes. Drehbücher sollten vorhanden sein oder werden bis zum Dreh des Projektes erarbeitet und anschließend auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.
Gemeinsam wird bei zugelassenen Projekten versucht, das jeweilige Drehbuch zu optimieren. Neben der dramaturgischen Tätigkeit des Dozenten wird dabei das Spiegeln eine Rolle spielen, d.h. das konstruktive Kommentieren der Seminarteilnehmer untereinander. Ausgehend vom Drehbuch wird eine Produktionsstrategie entwickelt. Alle Schritte der Drehvorbereitung werden durchlaufen, wobei der verantwortliche Regisseur und der Produzent, unter der Ägide des Dozenten eine ästhetische Strategie entwickeln müssen, die die abstrakte Blaupause des Drehbuches optimal in die Ebene der Filmherstellung - und des Films selbst übersetzt. Vor allem das Casting, die Entwicklung eines Looks, die Locations, Kostüm, Maske und Probs sind dabei zentrale ästhetische Kategorien, so wie der Vorstopp, das Storyboard, Szenenvorbereitung, ein guter Drehplan und die Auflösung unverzichtbare Elemente der Vorbereitung sind. Denn: Je besser ein/e Regisseur/in vorbereitet ist, desto besser kann sie/er improvisieren.
Die Arbeit mit dem Schauspieler ist essentiell für ein erfolgreiches Filmprojekt, genauso aber muss der organisatorisch-technische Apparat geführt und motiviert werden. Klarheit, die Pace, der Modus sollen in vorbereitenden Übungen und in Proben mit Schauspielern geübt werden, bevor es am Set Ernst wird.
In der Post wird deutlich, dass der Film – oft jenseits der ursprünglichen Intentionen – neu entsteht, hier spielen Rhythmus, Musikalität, Gefühl für die Emotionalität der Tonspur und der richtige Mix aus Beharrlichkeit und Durchlässigkeit eine wichtige Rolle.
Schließlich ist es beim fertigen Film wichtig, Wege zu finden, um ihn einem möglichst breiten Publikum zu präsentieren.

Lehrinhalt und Studienverlauf

– Filmhistorischer Abriss
– Kleine Dramaturgie
– Rechtliche Rahmen der Filmproduktion
– Basiswissen Kalkulation
– Arbeit mit Drehsoftware
– Wer hat welche Aufgabe am Set und Off-Set? Ansagenetikette
– Basiswissen Technik am Set
– Basiswissen Postproduction workflows
– Übungen: Auszüge und Vorstopps
– Am Set: Drehorganisation, Partnerbereiche, Gewerke und Kooperation
– Den Überblick behalten: Script/Continuity
– Den Überblick behalten: Gruppendynamische Prozesse, Schauspieler-Handling, Moderieren von Konflikten
– Kleine Schauspielerführung: Komparserie, Second Unit
Drehbuchbesprechung, Optimierung: Kürzen, Audiovisuell statt dialogisch: „Show don’t tell“. Mit der Zuschauererwartung spielen: Wenden / Möglichkeiten der low-budget Produktion – „Fiktion in dokumentarischen Situationen“. / Möglichkeiten des Prosumer-Workflows / Auszüge / Drehplanung / Casting / Abschließende Teamfindung / Storyboard und Auflösung / Finden des „Looks“ / Locations / Schauspielerführung / Der Dreh – Finden des Modus / Die „Post“ – der Film entsteht neu / Ansätze der (guerillamäßigen) Verwertung

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